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Die Vorlesung führt in das Konzept „Differenz“ sowohl als Gegenstand als auch als Perspektive der Erziehungswissenschaft ein. Sie stellt erkenntnis-, subjekt- und gesellschaftstheoretische Perspektiven vor und grenzt den Begriff von Begriffen wie Heterogenität und Vielfalt ab. Weiter präsentiert sie Forschungszugänge, die die Bedeutung von Differenz und Differenzierung in Prozessen der Subjektwerdung, in pädagogischen Praktiken, in Formen pädagogischer Institutionalisierung, in pädagogischen Organisationen wie auch Diskursen untersuchen. In den Blick kommt dabei auch, wie Differenz nicht nur erziehungswissenschaftlich bearbeitet wird, sondern auch, wie Pädagogik selbst in die Hervorbringung spezifischer Differenzordnungen bzw. Differenz- und Machtverhältnisse involviert ist. Zum Thema werden dabei bspw. die Geschlechterordnung und Heteronormativität, Ethnizität und Rassismus, Kolonialismus, Behinderung und Ableismus, Generation und Adultismus sowie ihre Intersektionalität. Diskutiert werden dann weiter pädagogische Ansätze, die sich als ‚differenzsensibel‘ verstehen.


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