Abschnittsübersicht

  • In der heutigen Sitzung wollen wir einen - wie ich finde - wichtigen Schritt vollziehen. Nachdem wir in der vorigen Sitzung von Sprachaktivismus und der Maßgabe, die betreffenden Gruppen einzubeziehen, gehört haben, wollen wir heute einmal eine nochmals andere Perspektive einnehmen. Afrikanische Sprachen sind nicht allein ein in Afrika zu "verortendes" Phänomen. Radikale Dekonstruktionen stellen die Existenz von mit Namen versehenen Einzelsprachen als "naturgegebenem" Untersuchungsgegenstand in Frage. Stärker in den Vordergrund rücken Fragen von sprachlichen Praktiken. Zu diesen gehört auch, in neuen Umgebungen mit veränderten Sprachwirklichkeiten umzugehen zu lernen. Wir befassen uns heute mit:

    - Sprache und Migration

    - Nicht-angeleitetem Spracherwerb, als dem Sprachlernen außerhalb formaler Kontexte wie Schule oder Abendkurs

    - Sprach(erwerbs)biographien

    • Die beiliegende Körperkontur habe ich heute im Kurs verteilt. Damit auch diejenigen, die nicht anwesend sein konnten, die Aufgabe mitverfolgen können, hier die Datei.

    • In Vorbereitung auf die nächste Sitzung bitte ich Sie, Buntstifte oder Filzstifte zur Hand zu nehmen, die Datei der Körpersilhouette auszudrucken auf ein DIN A4 Blatt, sich einen Moment zurückzulehnen und sich die sprachlichen Varietäten vorzustellen, die sie kennen und können. Sprachen, die Ihnen wichtig sind. Und diese zeichnen Sie dann in die Vorlage ein, wo und wie sie wollen. Sie haben da freie Hand. Merken Sie sich, welche Farbe Sie wofür verwenden, damit wir hinterher die Bilder gemeinsam besprechen können.

      Ich möchte Sie bitten, dies bis spätestens 2. Februar (also Mittwoch) zu erledigen. Es dauert nicht lange. Mit Forschungspartner*innen "im Feld" lasse ich meistens 15 Minuten dafür, und dann frage ich, ob sie fertig sind. Ggf. auch länger. Danach spreche ich mit Ihnen über das Ergebnis. Deswegen bitte ich, die Ergebnisse hochzuladen - also in Beantwortung der Aufgabe hier einzureichen